Streifzüge in Südamerika

Rückkehr

16. Juni 2012

Nach fast 5 Monaten Reise lande ich wieder im geliebten Berlin. Meine Eltern & Schwester holen mich vom neuen Flughafen von Tegel ab…

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… und wir feiern das Wiedersehen im Lisboa am Boxi.

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Australiens Südwesten

16. Juni 2012

Perth

Mit Alex, Wade und Baby Everleigh schaue ich mir Fremantle, das Swan Valley und mein erstes Aussie Football Spiel an.

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Southwest

Mit Sven unternehme ich einen kleinen Trip Richtung Südwesten.

Erstes Ziel ist die Stirling Range. Es herrscht extremer Sturm und die Straßen sind von umgefallenen Bäumen bedeckt. Wir gelangen aber unbeschadet ans Ziel.

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Morgens auf dem Stirling Range Drive gelingt es uns nach einiger Aufräumarbeit nicht einen umgefallenen Baum wegzuräumen oder ihn zu umfahren. Einzige Möglichkeiten sind Umkehr oder oben drüber fahren. Wir bauen mit kleineren Stämmen eine Art Treppe und wagen die 2. Alternative, was fast millimetergenau glückt.

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Nach einer kurzen Wanderung zum Castle Rock im Porongurup Nationalpark…

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…erklimmen wir den 1.099m hohen Bluff Knoll in der Stirling Range. Wir haben ziemliches Glück mit dem Wetter und können den großartigen Ausblick vom Gipfel genießen.

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Am nächsten Tag machen wir bei Albany eine Wanderung zum Bald Head und halten Ausschau nach Walen, für die gerade Saison ist.

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Anschließend schauen wir uns The Gap und The Natural Bridge an, was gewaltige, vom tosenden Meer umspülte Felsformationen sind.

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Moorea

07. Juni 2012

Moorea, Tahitis Nachbarinsel, ist ein wahres Südsee-Paradies und hat alles, was ich mir erhofft habe.

Meine Unterkunft, die Pension Motu Iti, liegt direkt am Wasser. Man kann herrlich schnorcheln, und vom Steg wunderbare Sonnenauf- und Sonnenuntergänge bestaunen.

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Sogar Kayaks stehen uns zur freien Verfügung, um das Riff zu erkunden.

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Mit Ingo aus Münster, der auch die Welt umrundet, unternehme ich eine Wanderung zum 3 Kokosnüsse Pass.

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Zwei Tage später erklimme ich den 899m hohen Rotui, der mich ganz schön fordert.

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Ansonsten cruise ich mit Motoroller über die Insel, erkunde die schönsten Strände, entspanne und genieße das Essen im Lilikoi Garden Cafe bei der liebenswürdigen Französin Laurence. Auch eine Tanzveranstaltung mit sexy Polynesierinnen darf nicht fehlen.

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Tahiti

04. Juni 2012

Von Caracas über Mexico City und Los Angeles geht es nach Tahiti, der Hauptinsel der Gesellschaftsinseln und Französisch Polynesiens im Südpazifik.

Mein Gepäck ist schon in Mexico City auf der Strecke geblieben und ich bekomme netterweise von Air Tahiti Nui ein Notfallset mit Hygieneartikeln, T-Shirt und Shorts.

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Auf Tahiti surfe ich meine erste Couch. Für 2 Nächte komme ich bei der reizenden Französin Anne unter, die in einer 6er WG in einem schönen Haus mit Katze, Tischtennisplatte, Pool und herrlichem Ausblick wohnt.

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Ich verbringe einen entspannten Tag am Strand und rechtzeitig vor meiner Weiterreise zur Nachbarinsel Moorea trifft auch mein Gepäck ein.

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Mount Roraima

28. Mai 2012

Der Roraima ist ein 2.800m hoher Tepui (Tafelberg), der in der Gran Sabana auf der Dreiländergrenze zwischen Venezuela, Guyana und Brasilien liegt. In einer 13-köpfigen Gruppe (4xDeutschland, 3xFrankreich, 2xJapan, 2xBrasilien, 1xAustralien, 1xSüdafrika) machen wir uns mit Kamadac Tours von Santa Elena de Uairén in Venezuela auf den 6-tägigen Trek.

Tag 1

Der Aufbruch ist ziemlich hektisch. Streikende Minenarbeiter blockieren die Straße und Militär rückt an um den Streik aufzulösen. Eine gewalttätige Eskalation ist nicht unwahrscheinlich. Mit Taxi geht es bis kurz vor den Streik, der allerdings eher wie ein Familienfest wirkt. Zu Fuß passieren wir den Streik und dahinter warten 2 Geländewagen die uns zum Start des Treks transportieren.

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Von einem kleinen Dorf aus geht es in ca. 4 Stunden zum ersten Camp. Der Roraima ist noch hinter Wolken, dafür zeigt sich der Nachbar-Tepui, der Kukenam.

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Nach Ankunft im Camp nehmen wir ein erfrischendes Bad im Fluß…

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…und genießen trotz Hunger (das Essen ist etwas knapp kalkuliert) die Abendstimmung.

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Unsere luxuriöse Feldtoilette:

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Tag 2

Am zweiten Tag geht es zum Basecamp am Fuße des Roraimas. Dabei müssen wir zwei Flüsse durchqueren, was gar nicht so einfach ist.

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Die Wolkendecke am Roraima löst sich langsam auf.

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Der Blick vom Camp auf die zwei Tepuis ist großartig.

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Abends ist es recht frisch und wir wärmen uns am Lagerfeuer.

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Tag 3

Am dritten Tag steht der eigentliche Aufstieg an. Es hat die ganze Nacht geregnet und der Roraima ist wieder hinter Wolken. Der Trek führt durch dichten Regenwald und über reißende Bäche.

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Nach dem Regenwald geht es unter Wasserfällen hindurch die Wand hoch.

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Oben angekommen, müssen wir uns erstmal trocknen.

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Auf dem Plateau gibt es interessante Felsformen zu bestaunen, wie z.B. die Schildkröte.

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Unser Lager für zwei Nächte ist das Hotel Sucre, ein großer überhängender Fels.

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Ein kleiner natürlicher Pool dient uns zum waschen und planschen.

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Das Essen ist etwas knapp aber meist köstlich und so warten wir immer heißhungrig auf die Verteilung.

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Tag 4

Am vierten Tag erkunden wir die Hochebene des Roraimas. Wir bewundern fleischfressende Pflanzen, Lazy Frogs, Kristalle, weitere natürliche Pools, den Höchsten Punkt und eine Höhle.

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Tag 5

Am Abstiegstag haben wir Bombenwetter und können einen freien Blick auf den Nachbar-Tepui und die Umgebung genießen.

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Nach dem harten Tag warten wir wieder sehnsüchtig auf das Essen und die Ankunft des brasilianischen Paares, das doppelt so lange wie der Rest unterwegs ist.

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Tag 6

Am letzten Tag geht es in 3h zurück zum Ausgangsort, von wo wir wieder nach Santa Elena zurück transportiert werden. Der Streik ist mittlerweile anscheinend friedlich aufgelöst worden.

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